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„Zwischen dem, was passiert, und dem, wie ich darauf reagiere – da liegt mein Spielraum."

Vieles im Leben passiert einfach. Ein Chef gibt blöde Aufgaben. Ein Elternteil nervt. Ein Plan geht nicht auf. Das ist das Problem – es kommt von außen, und ich kann es oft nicht kontrollieren.

Was ich kontrollieren kann: wie ich damit umgehe. Wut, Frust, Jammern – das sind Reaktionen. Und Reaktionen haben immer einen Auslöser, einen Trigger, der von innen kommt. Ein unerfülltes Bedürfnis. Ein Wunsch, der nicht gehört wird. Eine Erwartung, die nicht passt.

Wer diesen Trigger kennt, ist handlungsfähig.
Der Kern: Nicht warum es passiert ist – sondern was jetzt möglich ist.

Drei Schritte.
Ein Ziel.

01
Das Problem
Was ist
passiert?

Etwas von außen hat eine Reaktion ausgelöst. Das ist der Startpunkt – nicht die Ursache. Das Problem benennen, ohne es zu bewerten.

02
Der Trigger
Was bewegt
mich wirklich?

Was genau löst die Reaktion aus? Nicht der Chef – sondern das Gefühl, nicht gesehen zu werden. Nicht die Aufgabe – sondern der Wunsch nach mehr. Den echten Trigger finden.

03
Die Lösung
Was tue
ich jetzt?

Zwei bis drei konkrete Optionen erarbeiten – eine davon als Favorit markieren. Dann handeln. Nicht grübeln, nicht jammern. Machen.

Aus der
Praxis.

Ein echter Fall aus meiner Coaching-Arbeit – leicht vereinfacht. Das Muster dahinter begegnet mir regelmäßig.

Der Azubi und die „blöden Aufgaben"
P
Das Problem

Ein Azubi bekommt von seinem Chef immer die gleichen, einfachen Aufgaben. Er ist überzeugt: „Der Chef sorgt dafür, dass ich wütend bin."

T
Der echte Trigger

Nicht der Chef. Nicht die Aufgaben. Der Azubi möchte zeigen, was er kann – und hat das Gefühl, dass ihm das hier nicht zugetraut wird. Das ist sein Trigger.

L
Mögliche Lösungen
Situation akzeptieren – Ausbildung ist auch das.
Ein offenes Gespräch mit dem Chef suchen – eigene Initiative zeigen und konkret nach anspruchsvolleren Aufgaben fragen. Favorit
Ausbildungsbetrieb wechseln, wenn sich nichts ändert.

Raus aus der
Opferrolle.

Verantwortung übernehmen heißt nicht, an allem schuld zu sein. Es heißt: Ich entscheide, was ich mit dem mache, was mir passiert.

Keine Schuldfrage
Es geht nicht darum, wer Recht hat. Es geht darum, wer handlungsfähig ist. Das bist immer du.
Energie sparen
Meckern, Jammern, Wütendsein – das kostet Kraft. Diese Kraft gehört in die Lösung, nicht in das Problem.
Nachhaltig stark
Wer dieses Muster einmal verstanden hat, trägt es ein Leben lang. Das ist das eigentliche Ziel meiner Arbeit.

Lass uns
reden.

Das erste Gespräch ist unverbindlich. Wir schauen gemeinsam, ob sparkedme das Richtige ist – für Dich oder Dein Kind.